Sie möchten Ladeinfrastruktur an Gebäuden und auf Firmenarealen auf- oder ausbauen? Dann werden Sie Fördernehmer und Standortpartner im ELBE-Projekt.

Informieren Sie sich hier über die Konditionen und Bedingungen der Förderung, den Ablauf der Antragstellung und über Tipps zur höchstmöglichen Förderung bei Kauf, Leasing, Miete oder Contracting.

Alle Bereiche werden zusammen gefördert, egal ob Kauf, Leasing, Miete oder Contracting.

Technische + bauliche Vorbereitung

Herstellen oder Verstärken des Stromanschlusses sowie Realisieren der Datenverbindung zum IT-Backend des Ladestationsbetreibers.

Lade-Hardware

Beschaffung von Ladestationen, die an das IT-Backend eines Ladestationsbetreibers angeschlossen sind.

Installation + Inbetriebnahme

Anschluss der Ladestationen, sowie Beschilderung und Kennzeichnung der Ladeplätze.

Betriebsführung + Wartung

Betrieb der Ladestationen bis August 2022 (Abschluss eines Betreibervertrags obligatorisch).

Förderberechtigte: Juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts sowie Personengesellschaften in Hamburg. 
Natürliche Personen, wie z. B. einzelne Hauseigentümer, sind nicht förderberechtigt.


Dazu zählen u. a.

  • Unternehmen
  • Grundeigentümer, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsbaugenossenschaften
  • Sonstige dinglich Verfügungsberechtigte von Wohngebäuden (z. B. Erbbauberechtigte)
  • Vereine, Kirchen und Stiftungen
  • Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • Gebietskörperschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung in Hamburg

Wie hoch ist die Förderquote?

Die Zuwendung wird als Zuschuss gewährt. Sie erhalten eine Förderung auf die bis Ende August 2022 anfallenden Abschreibungsraten und Aufwendungen. Die Höhe beträgt bis zu 40% der förderfähigen Kosten bei Großunternehmen. Bei mittleren Unternehmen erhöht sich die Förderung auf bis zu 50%, bei kleinen und Kleinstunternehmen auf bis zu 60%. Hamburger Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung in Hamburg erhalten bis zu 100% Förderung. WEGs sind nicht abschreibungspflichtig und werden auf Ausgabenbasis mit 60% gefördert.

Vor Beantragung und Bewilligung einer Förderung durch die IFB darf noch kein Auftrag vergeben sein!

Gewährte Zuwendungen können mit anderen staatlichen Beihilfen kumuliert werden, sofern diese Maßnahmen unterschiedliche bestimmbare, beihilfefähige Ausgaben betreffen.

Erzielen Sie Einnahmen mit Ihren Ladestationen? Diese sind nicht gegen die Förderung zu rechnen, wenn Sie diese im Antrag angeben. Erst wenn darüber hinaus Einnahmen erzielt werden, sind diese auf die Zuschusshöhe anzurechnen.

Bedingungen der Förderung

01

Übereinkunft mit einem Ladestationsbetreiber Ihrer Wahl, der die im ELBE-Projekt entwickelte IT-Schnittstelle zum Verteilnetzbetreiber realisiert und auf den Ladestationen zur Anwendung bringt.

02

Einwilligung, dass der Netzbetreiber bei kurzzeitigem netzseitigem Bedarf die Stromentnahme regulieren kann (Laden jederzeit möglich).

03

Aufbau der Ladestationen im Stadtgebiet Hamburg (Sitz des Antragstellers unerheblich).

Von der Entscheidung über den Antrag bis zur Umsetzung in nur fünf Schritten. Sie sind interessiert? Dann los!

01
Ladestationsbetreiber
auswählen

Sie wenden sich an Ladestationsbetreiber Ihrer Wahl, um Angebote einzuholen und alles in puncto Technik und Architektur zu klären. Es darf jedoch noch keine Beauftragung erfolgen.

Ihre Anprechpartner

02
Beratung zur
Förderung

Mit allen Unterlagen von einem Ladestationsbetreiber bzw. Vergleichsangeboten berät Sie die IFB zielführend zur Förderung.

Kontakt zur IFB

03
Ausfüllen
des Antrags

Sie füllen den Förderantrag der IFB aus und reichen ihn ein (inkl. der Unterlagen der Ladestationsbetreiber). Erneut: Es darf noch keine Beauftragung erfolgen.

Ihre Antragsformulare

04
Zustellung des Förderbescheids

Die IFB bearbeitet den Förderbescheid und stellt Ihnen diesen nach positiver Prüfung zu.

05
Erteilung
des Auftrags

Sie erteilen dem Lade­stations­betreiber Ihrer Wahl den Auftrag zur Umsetzung.

06
Sie sind
interessiert?

Dann los!

Ihre Anprechpartner

Aus der Förderperspektive: Kauf oder Leasing

 KaufLeasing
Vorgehens­weise

Sie stellen einen Antrag auf Förderung der bis August 2022 entstehenden Kosten und Aufwände.

Sie kaufen die Lade-Hardware und beauftragen alle damit verbundenen Arbeiten.

Sie stellen einen Antrag auf Förderung der bis August 2022 anfallenden Leasingraten sowie der Betriebskosten.

Sie leasen die Lade-Hardware inklusive aller damit verbundenen Kosten.

Förderfähige Kosten
  • Technische und bauliche Vorbereitung
  • Lade-Hardware: Abschreibungsraten bis August 2022
  • Installation und Inbetriebnahme: Ihre steuerliche Vorgehensweise entscheidet: Bei Aktivierung der Kosten werden die Abschreibungsraten bis August 2022 gefördert. Andernfalls wird der komplette Aufwand gefördert    
  • Betriebsführung und Wartung bis August 2022
Leasingraten bis August 2022. In den Leasingraten inkludiert sind die Kosten für:
 
  • Technische und bauliche Vorbereitung
  • Lade-Hardware (90 Prozent der Investitionskosten)
  • Installation und Inbetriebnahme
  • Die Kosten für Betriebsführung und Wartung bis August 2022 sind zusätzlich förderfähig soweit diese nicht in den Leasingraten enthalten sind

 

Tipps für die höchstmögliche Förderung bei Kauf oder Leasing.

Da der steuerliche Umgang mit den Investitionskosten direkte Auswirkungen auf die Fördersumme hat, machen wir diesen Kontext für Sie transparent.

Unsere Tipps für Sie