Die nötigen Formulare, um die Förderung durch das ELBE-Projekt zu beantragen, erhalten Sie bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB). 

Kleine und mittlere Unternehmen, ebenso wie Wohnungseigentümergemeinschaften, beachten bitte die für sie spezifischen Unterlagen. 

Folgende Antragsformulare sind einzureichen:

  • Antrag ELBE
  • Selbsterklärung der KMU-Definition
  • Antrag ELBE für WEGs
  • Selbstauskunft für WEGs
  • Vollmacht IFB Hamburg
  • Bestätigung des Ladeinfrastrukturbetreibers zur Erfüllung der technischen Voraussetzungen*

 

Förderung hier beantragen


* Hinweis: Für die Förderbewilligung ist es wichtig, dass Sie bei Förderantrag noch keinen Vertrag mit dem Ladeinfrastrukturbetreiber Ihrer Wahl geschlossen haben. Der Förderantrag erfolgt auf Basis des von Ihnen eingeholten Angebots.

Im Rahmen des Antrags sind folgende Nachweise beizufügen:

  • sog. Legitimationsnachweis (z. B. Handelsregisterauszug)
  • Eigentumsnachweis / aktueller Grundbuchauszug / Gestattungsvertrag
  • Lageplan mit Darstellung des Ladepunkts
  • Bestätigung des Steuerberaters zur Höhe der Abschreibung
  • Bestätigung der nicht wirtschaftlichen Tätigkeit (nur bei öffentlichen Unternehmen)
  • Auskunft der Hausbank über Bankverbindung etc.

 

Die Förder- und Finanzierungsoptionen

Da der steuerliche Umgang mit den Investitionskosten direkte Auswirkungen auf die Fördersumme hat, machen wir diesen Kontext für Sie transparent. 

Grundsätzlich gilt: Ihre Angaben im Förderantrag müssen mit ihrer steuerlichen Vorgehensweise übereinstimmen.

Hier finden Sie zusätzliche Informationen zu den verschiedenen Förder- und Finanzierungsoptionen.

Erprobung im Feldtest

Fester Bestandteil des ELBE-Projekts ist ein dreiphasiger Feldtest der netzdienlichen Steuerung der Ladeinfrastruktur, an dem alle geförderten Standortpartner mitwirken. Ziel dieses Feldtestes ist, die Kommunikationswege zwischen den verschiedenen beteiligten Akteuren zu testen.

Informieren Sie sich hier über die unterschiedlichen Phasen des Feldtests. 
 

IT-Schnittstelle

Im Rahmen des ELBE-Projekts wird nur Ladeinfrastruktur gefördert, welche eine einheitliche IT-Schnittstelle zum Netzbetreiber Stromnetz Hamburg nutzt und so deren weitere Erprobung in der Praxis möglich macht. Jeder Ladestationsbetreiber kann am Projekt teilnehmen und seinen Kunden somit durch Förderung vergünstigte Ladestationen und Services zur Verfügung stellen. 

Voraussetzung hierfür ist die Implementierung der im Projekt entwickelten IT-Schnittstelle, mithilfe derer sich von Backend zu Backend Signale zur Reduzierung der bezogenen Last kommunizieren lassen. Diese entwickelte IT-Schnittstelle basiert auf dem Open-ADR-2.0b-Protokoll und kann von jedem Ladeinfrastrukturdienstleister in sein Backend integriert werden. 

Sobald die Schnittstelle implementiert ist, kann der Ladestationsbetreiber ein Zertifikat beantragen, welches seinen Kunden den Abruf der Fördermittel in ELBE ermöglicht. Dieses Zertifikat wird durch die Helmut-Schmidt-Universität nach einem erfolgreichen Test der Ladeinfrastruktur und der Schnittstelle ausgestellt.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Zertifizierungsverfahren und den Anforderungen an die Ladestationsbetreiber.

Die technischen Spezifikationen der Schnittstelle sind hier abrufbar.